Startseite / Künstler Portfolio von Florian Albrecht-Schoeck
Kommende Ausstellug: MY FRAMED NEW WORLD
Ausstellungsdauer: 31. Oktober – 05.12.2026Vernissage: 30. September 2026, 19:00 UhrEinführung: Dr. Katrin WeledaRaum für Kunst der Darmstädter Sezession: Luisenstraße 16, 64283 DarmstadtÖffnungszeiten: Do & Fr 16–19 Uhr, Sa 12–15 UhrÜber die Ausstellung: Am Anfang steht eine künstlerische Setzung: Florian Albrecht-Schoeck hat aufgehört, neue Fotografien zu machen. Nicht, weil er sich von der Fotografie abwendet. Ausgangspunkt seiner Arbeiten bleibt ein umfangreiches fotografisches Archiv, das er über Jahre aufgebaut hat. Doch diesem Bestand kommt zunächst nichts Neues mehr hinzu – zumindest kein neues Foto in dem Sinne, wie wir zunächst einmal an Fotografie denken: Jemand richtet eine Kamera auf etwas und drückt ab. Diese Entscheidung hat einen politischen Hintergrund. Angesichts einer Gegenwart, deren Gewalt und gesellschaftliche Entwicklungen er nicht einfach weiter fotografisch festhalten möchte, wird das Nicht-mehr-Fotografieren selbst zu einer künstlerischen Geste. Das Ende des Fotografierens bedeutet dabei keineswegs das Ende der fotografischen Bilder. Die Aufnahme kommt zum Stillstand, während das vorhandene Material weiterarbeitet. Auf seinen bereits entstandenen Fotografien aufbauend entwickelt Albrecht-Schoeck eigene Systeme und steigt dabei tief in die Prozesse des Machine Learnings ein. Grundlage sind Open-Source-Modelle, die er für seine künstlerischen Fragestellungen weiterentwickelt und mit eigenem Material trainiert. Künstliche Intelligenz ist für ihn ein Werkzeug, dessen Bedingungen er kennt und gezielt gestaltet. Die Bilderzeugung wird nicht einer Blackbox überlassen. Zugleich kehrt die Fotografie immer wieder zurück: Generierte Bilder werden auf fotografische Bildträger übertragen oder selbst erneut zum Gegenstand einer fotografischen Aufnahme. Albrecht-Schoecks Arbeiten sind dabei auf mehreren Ebenen selbstreflexiv. Sie befragen das Medium, seine technischen Bedingungen und sein Verhältnis zur Wirklichkeit – und zugleich immer wieder den Künstler selbst. Albrecht-Schoeck wird zur Figur seiner eigenen Bilder, vervielfältigt und verwandelt sich. Er erscheint als Mann oder Frau, als Kind, Erwachsener oder alter Mensch und durchläuft unterschiedliche Identitäten und historische Rollen. Das eigene Bild wird so zum Material einer Auseinandersetzung mit Individualität, Identität und der Frage, was ein Bild überhaupt noch verbürgen kann. Gleichzeitig bewegt sich Albrecht-Schoeck durch unterschiedlichste visuelle Sprachen. Er zitiert und überlagert Stile, historische Bildwelten und ästhetische Codes und entwickelt daraus eine ausgesprochen eigenständige Bildsprache. Vieles erscheint zunächst vertraut und wird, je länger man hinsieht, zunehmend fremd. Es entsteht eine besondere Form des Unheimlichen, eine Art Uncanny Valley, die nicht allein einzelne Körper oder Gesichter, sondern ganze Bildwelten erfassen kann. Humor, Übertreibung und Absurdität sind dabei ebenso wesentlich wie die medienreflexiven und politischen Dimensionen seiner Arbeit.Aktuelle Ausstellung
- 08.07. bis 04.10.2026 Les Rencontres Internationales de la photographie d’Arles / FOTOHAUS
- 20.06. bis 01.08.2026 "hello" – Neue Mitglieder der Darmstädter Sezession
Current Exhibition
- 08.07. to 04.10.2026 Les Rencontres Internationales de la photographie d’Arles / FOTOHAUS
- 20.06. to 01.08.2026 "hello" New Members of the Darmstadt Secession
Aktuelle Vorträge/Artist Talks
- 29.08.2026 – Book Launch: KI&. Vorstellung des Buches KI& mit anschließendem Panel Talk. Mehr Informationen
- 21.07.2026 – Naxos Kino Filmgespräch. Mehr Informationen
- 11.07.2026 – Künstlergespräch in Arles, 16:00 Uhr, FOTOHAUS
- 08.07.2026 – "Fotografie ohne Fotografie" Machine-learning & AI Workshop in Arles mit Studierenden der HfG Offenbach und der ENSP Arles
- 09.06.2026 – HUman x KI und Design – Veranstaltung der Stadt Hanau, Impuls & Paneltalk
Current Lectures/Artist Talks
- 29.08.2026 – Book Launch: KI&. Book Launch for “KI&,” Including Panel Discussion. Mehr Informationen
- July 21, 2026 - Naxos Kino Film Discussion. More information
- July 11, 2026 - Artist Talk in Arles, 4:00 PM FOTOHAUS
- 08.07.2026 - "Photography without Photography" Machine-learning & AI Workshop in Arles mit Studierenden der HfG Offenbach und der ENSP Arles.
- June 9, 2026 - "Human x AI and Design" Event by the City of Hanau, Impulse & Panel Talk
Über den Künstler
Florian Albrecht-Schoeck ist ein deutscher Künstler und arbeitet überwiegend mit den Medien Fotografie, Fotogrammetrie sowie KI und Machine Learning. Das Medium Fotografie bezeichnet Albrecht-Schoeck für sich selbst als Mittel zum Zweck. Für ihn ermöglicht die Fotografie einerseits, die Komplexität der Welt in Ausschnitten für sich zu erklären und zugänglich zu machen. Seit April 2022 ist Florian Albrecht-Schoeck Künstlerischer Mitarbeiter im Lehrgebiet Fotografie an der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main, sowie als Machine-Learning-Experte Teil eines Forschungsprojekts. In seinem Werkverzeichnis und der CV erhalten Sie Einblick und Verweise in verschiedene künstlerische Werkgruppen, in seine Forschung sowie Lehre.About the Artist
Florian Albrecht-Schoeck is a German artist who works mainly with photography, photogrammetry, AI and machine learning. Albrecht-Schoeck describes photography as a medium as a means to an end. For him, photography makes it possible to explain the complexity of the world in sections and make it more accessible. Since April 2022, Florian Albrecht-Schoeck is an artistic associate in the field of photography at the University of Art and Design Offenbach am Main. In his CV and list of works, you will find insights and references to various artistic work groups, his research and teaching.Aktuelle Künstlerische Arbeiten / Current artistic works
How it starts — and how it ends (Part IV)
Der vierte Teil meiner Werkgruppe..The fourth part of my series of works.
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Florian Albrecht-Schoecks KI-Kunstwerk „01001101 11111100 01100100 01100101“, verbindet Machine Learning, 3D-Rendering mit einer Reflexion über Technik, etwas Schwerkraft und die Frage nach menschliche Verantwortung.Florian Albrecht-Schoeck’s AI artwork “01001101 11111100 01100100 01100101” combines machine learning and 3D rendering with a reflection about technology, a bit of gravity, and the question of human responsibility.
(2026) How it starts — and how it ends (Part III, Flo Says)
„Flo Says“ ist der dritte Teil der Arbeitsgruppe How it starts – and how it ends. Bei dieser künstlerischen Arbeit liegt der Fokus auf dem aktuellen Zustand der Welt, so wie ich ihn größtenteils wahrnehme. Diese Gefühle sind in Parolen und einer visuellen Schwarz-Weiß-Ästhetik aus den Anfängen meines künstlerischen Schaffens Mitte der 2000er-Jahre kanalisiert.“Flo Says” is the third part of the working group “How it starts – and how it ends.” This artistic work focuses on the current state of the world, as I perceive it for the most part. These feelings are channeled into slogans and a visual black-and-white aesthetic from the beginnings of my artistic practice in the mid-2000s.
Aktuelle Blog Beiträge
19.07.2026
Skepsis gegen KI in der Kunst? Florian Albrecht-Schoecks beweist in Arles, dass Machine Learning und Fotogrammetrie neue ästhetische Möglichkeiten eröffnen. Beitrag lesen
10.05.2026
Ich habe meinen iPod aus dem Jahr 2004 gefunden. Dieser funktioniert noch. Kein Login, keine Cloud, keine Updates – einfach Musik abspielen. Warum schaffen das fast alle Modernen Smartphones nicht? Beitrag lesen
14.04.2026
Technologien wie KI sind neutral – doch der Mensch, also wir entscheiden, ob sie Gutes oder Schaden stiften. DIes ist eine kurze Reflexion über Verantwortung, Kunst und die Illusion der Schuldzuweisung an Werkzeuge. Beitrag lesen
28.03.2026
KI-generierte Graffiti an nicht existierenden Orten - meine neue Arbeit „Flo sagt - Die Welt brennt und ihr scrollt weiter“ verbindet Kunst, Fotografie, KI, Video und virtuelle Räume ohne Grenzen zwischen Realität und Fiktion. Beitrag lesen
21.03.2025
Ich habe an einem vergangenen Wochenende ein eigenes kleines CMS gebaut – ein weiterer Schritt in Richtung digitale Souveränität. Mein Ziel - eine eigene Künstler-Website, die schnell lädt, auf Schnickschnack verzichtet, benutzerfreundlich und responsiv ist. Wie und warum ich mir das einfach selbst gebaut habe, was ich wollte – statt mir von Konzernen vorschreiben zu lassen, wie meine Online-Präsenz auszusehen und funktioneren hat, kann man im Bericht des Komitee für Digitale Selbstbestimmung erfahren =) Beitrag lesen
27.12.2025
Zum Jahresende habe ich in meinem neuen Blogartikel meine Beweggründe und Herangehensweise beschrieben, um meine digitale Souveränität etwas zurückzuerlangen. Es geht um Musik, Filme, Messenger, Betriebssystem, meine Wahrnehmung und viel mehr. Das Ganze beginnt mit einer Zeitreise zurück in das Jahr 1995. Beitrag lesen





