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Ein Bild aus der neuen Arbeit„There is Hope“: Über KI, Machine Learning und meinen Umgang mit Fotografie, Kunst und wie sich meine Wahrnehmung entwickelt und verändert.

„There is Hope“ – wie sich durch KI und Machine Learning mein Umgang mit Fotografie, Kunst und meiner Wahrnehmung entwickelt: ein kurzer Einblick.

Ich arbeite fast ununterbrochen daran, meine eigenen Arbeitsweisen mit KI, oder anders gesagt Machine Learning weiterzuentwickeln. Ich treffe zwar innerhalb meiner Recherchen in Bezug auf meiner künstlerischen Forschung immer wieder auf populäre Artikel und Veröffentlichungen, wo man schnell realisiert, dass selbst oftmals die AutorInnen UI mit KI verwechseln. Leider habe ich den Eindruck, dass man oftmals eigentlich überhaupt nicht versteht, worüber man eigentlich schreibt und oftmals die Pressemitteilungen einiger großer Unternehmen unreflektiert scheinbar wiedergibt, aber das jetzt mal an dieser Stelle egal. 

Aktuell finde es bei mir sehr interessant zu beobachten, wie sich mein Umgang mit dem Medium Fotografie verändert. Früher hatte ich immer eine Kamera bei mir. Ohne ging ich eigentlich nicht vor die Tür. Heutzutage genügt mir oftmals mein Smartphone. Ich suche aktuell nicht mehr nach konkreten Motiven. Statt Motive suche ich, losgelöst von fotografischen Rahmen gezielt, Stimmungen, Objekte, Atmosphären, welche ich wahrnehme und an dieser Stelle auch nicht in Worte fassen kann. Diese und weitere Dinge sammle ich, mit all den mir zur Verfügung stehenden Mitteln, also mit Sprache, Bildern, räumlichen 3D-Abbildern. Dies ist unterteilt in folgende Typen:

  1. Sprache   
    Mithilfe meiner Sprache, also der Syntax, mit der ich auch hier kommuniziere, übersetze meine Wahrnehmung in Worte, Sätze und Audioaufnahmen.
  2. Bilder   
    Mit der Kamera an meinem Smartphone fotografische ich die Details, welche ich für wichtig und relevant erachte. Dazu erstelle ich noch Panorama/360 Bilder um in späteren Verlauf, die Lichtsituation simulieren zu können.
  3. 3D   
    Mit verschiedenen Fotogrammetrie Methoden, erstelle ich von den Orten oftmals räumliche „Abbilder in 3D“. (Beispiel in meiner Arbeit: Squares, oder Sleep Well I)

Alle diese Informationen gebe ich meinen eigenen mitunter trainierten KI-Modellen zum Interpretieren, Analysieren und erstelle mit meinem Stil, wie ich über zig Jahre fotografierte, neue Bilder von Orten, welche es niemals gab. Man könnte auch sagen, es entsteht eine weitestgehend künstlerische Welt und Geschichte, von Orten welche ich mir konstruiere. Angefangen mit dem Arbeitstitel „Another World“, ist der Arbeitstitel aktuell „There is Hope“. Ich arbeite immer an mehreren künstlerischen Projekten parallel, aber hier sind ein paar Einblicke, der letzten entstandenen Bilder aus meiner neuen Arbeit: